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Bei den Anwendungen im Fahrzeuginnenraum gibt es die wesentliche Unterscheidung zwischen semistrukturellen und strukturellen Teilen einerseits und Verkleidungsteilen andererseits. Bei den erstgenannten werden Bauteile wie Instrumententafeln und Sitzstrukturen bereits seit vielen Jahren eingesetzt, neuerdings kommen auch Türmodule hinzu. Die Entwicklung geht auch hier wie in anderen Bereichen zu einer modularen Bauweise, beispielsweise im Bereich der Cockpitsysteme.
Bei den Verkleidungsteilen handelt es sich um alle im Fahrzeug sichtbaren Teile wie Dachhimmel, Türverkleidungen, Säulenabdeckungen und Kofferraumauskleidungen, aber auch höher belasteten Bauteilen wie Hutablagen und Ladeböden. Hier kommen neben den Glas- auch die Naturfasern zum Einsatz. Vor allem die Möglichkeit, diese Werkstoffe in einem One-Step-Verfahren direkt mit einem textilen Dekor zu kaschieren, bietet interessante technische und wirtschaftliche Vorteile gegenüber konventionellen Technologien.
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